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   suche   steirischer herbst, 24. Oktober - 24. November 2002


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Helmut List-Halle

Die Helmut-List-Halle ist die perfekte Verbindung von akustischer Brillanz und räumlicher Flexibilität. 1.600 m2 bespielbare Fläche bieten variablen Raum für die unterschiedlichsten Produktionsformen und für bis zu 2.000 Personen. Der Klangraum – 44 x 31 x 12 Meter – zeichnet sich aufgrund seiner akustischen Konstruktion durch eine beeindruckende Bandbreite an Nachhallzeiten aus: 1,8 Sek. Im hohe und 2,3 Sek. Im tiefen Frequenzbereich.

Der steirische herbst wird bis zum Jahr 2012 Hauptveranstalter und Betreiber der Helmut-List-Halle sein.

Helmut-List-Halle
Waagner-Biro-Str. 98a
8020 Graz
Kontakt: info@helmut-list-halle.com
www.helmut-list-halle.com
Stadtplan


“Mit der Helmut-List-Halle werden neue Maßstäbe für die zeitgenössische Kunstproduktion gesetzt. Die Experimentierkraft grosser Temperamente kann endlich auch die Grenzen räumlicher Unzulänglichkeiten überschreiten.”
Peter Oswald




Die Nomadologie der vergangenen Jahrzehnte hat ein Ende. Seit Anfang des Jahres verfügt der steirische herbst mit der Helmut-List-Halle über eine fixe Spielstätte, die neue Maßstäbe für zeitgenössische Kunstproduktion setzt. Die Halle hat sich schon innerhalb kürzester Zeit als idealer Aufführungsort für traditionelle und innovative Veranstaltungskonzepte erwiesen und steht mit ihren 1.200 Sitzplätzen nicht nur dem steirischen herbst, der als Hauptveranstalter und Betreiber fungiert, der Styriarte oder Graz 2003 - Kulturhauptstadt Europas zur Verfügung, sondern auch allen anderen Kultur-Veranstaltern.

Als Ergebnis einer richtungsweisenden Kooperation zwischen dem steirischen herbst mit seiner künstlerischen Kompetenz und der AVL List GmbH, die ihr akustisches Know-How einbrachte, entstand eine neue Welt für Klang, Ton und Licht, in dem etablierte Wahrnehmungsstandards überschritten und die Grenzen zwischen Technologie und Kunst aufgehoben werden. Die perfekte Verbindung von akustischer Brillanz und räumlicher Flexibilität bietet auf 1.600m2 bespielbarer Fläche variablen Raum für bis zu 2.000 Personen und die unterschiedlichsten Produktionsformen. Der Klangraum - 44 x 31 x 12 Meter - zeichnet sich aufgrund seiner akustischen Konstruktion durch eine beeindruckende Bandbreite an Nachhallzeiten von 1,8 Sek. im hohen und 2,3 Sek. im tiefen Frequenzbereich aus.

So erfüllt die Helmut-List-Halle - besonders in Bezug auf die technische Ausstattung und die akustische Qualität - sämtliche Wünsche der schon im Vorfeld eingebundenen Experten. Durch Massivholz im Inneren wird eine akustische Schale erzeugt. Die Struktur der bestehenden Stahlkonstruktion aus der Mitte des vorigen Jahrhunderts bildet dabei den Rahmen für eine räumliche Komposition klar akzentuierter und in die Tiefe gestaffelter Baukörper. Diese fügen sich entlang der Längsachse der alten Halle zu einer Sequenz von hohen und großzügigen Raumverbänden zusammen. Die Leichtigkeit und Transparenz der Stahlfachwerke und Glasfassaden kontrastieren dabei mit den akustisch bedingten, massiven Sichtbetonkonstruktionen. Glas, Stahl und Beton sind die vorherrschenden Materialien, die an die industrielle Vergangenheit der gesamten Anlage erinnern. Warmtonige Wandverkleidungen im Foyer und großflächige Vollholzelemente im Veranstaltungsraum schaffen ein der zukünftigen Nutzung entsprechendes Ambiente und verbessern im Zusammenhang mit musikalischen Darbietungen das Schwingungsverhalten und die Klangqualität des zentralen Raumes. Metallgewebe schließen diesen an den Stirnseiten ab und sind zusammen mit den dahinterliegenden Stahlbetonfaltwerken wichtiger Bestandteil des raumakustischen Gesamtkonzeptes.

Die Helmut-List-Halle bietet daher eine ideale akustische Qualität als Aufführungs- und Aufnahmeort. Und dies sowohl für klassische Musik, als auch für die "Experimentierkraft großer Temperamente" (Peter Oswald, Intendant des steirischen herbst), die "im europäischen Alltag allzu oft an die Grenzen räumlicher Unzulänglichkeiten stößt". Ein Problem, das nicht nur in Graz bis heute nicht gelöst werden konnte. "Auch für Produktionen jenseits des klassisch-romantischen Konzertrepertoires - also sowohl in Richtung Alte Musik wie auch in Richtung Neue Musik - fehlt in Graz ein "klingender" Saal mit mehr Fassungsvermögen als die herrlichen Orte Minoritensaal oder Schloss Eggenberg" (Mathis Huber, styriarte).


Bauherr: AVL List GmbH
Betreiber: steirischer herbst Veranstaltungsges.m.b.H.