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   suche   steirischer herbst, 24. Oktober - 24. November 2002


steirischer herbst 2002
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Reinhild Hoffmann

Reinhild Hoffmann

geb. am 1. 11. 1943 in Sorau /Schlesien.
1965 bis 1970 Studium des Bühnentanzes und der Tanzpädagogik an der Folkwang-Hochschule Essen unter der Leitung von Kurt Jooss.
1971 bis 1973 Engagement als Tänzerin am Theater der Freien Hansestadt Bremen unter der choreographischen Leitung von Johann Kresnik.
1974 erste choreographische Arbeiten, 1975 bis 1977 Leitung des Folkwang Tanzstudios zusammen mit Susanne Linke.
1977 Stipendium des nordrheinwestfälischen Kultusministeriums für einen zehnmonatigen Aufenthalt in New York.
1978 bis 1986 Leitung des "Bremer Tanztheaters" ( bis 1981 zusammen mit Gerhard Bohner).
1986 wechselt das "Tanztheater Reinhild Hoffmann" an das Schauspielhaus Bochum (bis 1995).
Ihre am Bremer und Bochumer Theater erarbeiteten Stücke wurden auf vielen internationalen Gastspielen gezeigt; vier Stücke wurden für das Theatertreffen in Berlin ausgewählt.
Reinhild Hoffmann erhielt zahlreiche Auszeichnungen; u.a. 1983 den Kritikerpreis, 1992 das Bundesverdienstkreuz Erster Klasse, 1997 wurde sie als Mitglied in die Akademie der Künste gewählt.
In der Begründung des Kritikerpreises heißt es: "Die Auszeichnung gilt einer Choreographin und Tänzerin, die seit Ende der siebziger Jahre dem Bremer Tanztheater ein unverwechselbares Gesicht und darüber hinaus dem modernen Tanz in der Bundesrepublik wesentliche Impulse gegeben hat. Es ist ihr gelungen, den freien Tanz in den Betrieb eines städtischen Theaters zu integrieren und zur internationalen Ausstrahlung des zeitgenössischen Tanzes durch Gastspiele im Ausland beizutragen."
Seit 1995 arbeitet Reinhild Hoffmann freischaffend als Choreographin, Tänzerin und Regisseurin und erhielt Einladungen als Gastprofessorin.
Der Schwerpunkt ihrer Arbeit hat sich auf Oper und zeitgenössisches Musiktheater verlagert. Sie inszenierte u. a. "Tagebuch eines Verschollenen" (Leo Janacek )und "Pierrot Lunaire" (Arnold Schönberg) (Oper Frankfurt); mit der MusikFabrik - Landesensemble NRW die Uraufführung "(N)(a)(c)(h)(t)" (Friedrich Schenker) für die Wittener Tage für Neue Musik und "John Cage Montage"; "Die tödliche Blume" (Salvatore Sciarrino) (Schweizer Erstaufführung); "Kafka-Fragmente" (György Kurtag) (Szenische Erstaufführung), Internationale Musikfestwochen und Theater Luzern sowie Mozarts "Idomeneo" (zusammen mit Johannes Schütz), "Don Giovanni" und "Betulia Liberata".

Programme von Reinhild Hoffmann im steirischen herbst 2002