home
newsletter subscribieren!
switch to englishdeutsche version  
   suche   steirischer herbst, 24. Oktober - 24. November 2002


pressespiegel

<<  zurück

Mit einiger Freudenröte
Rekorde und Tiefen beim "steirischen herbst".


"Nicht um die Massen, die man bewegt, sondern um die Tiefen geht es", unterstrich "herbst"-Intendant Peter Oswald in Einklang mit Präsident Kurt Jungwirth beim gestrigen Festivalrückblick am Ort des Rekords. Nicht zufällig war die Presse zur "herbst"-Bilanz zum Schauplatz "Latente Utopien" geladen worden. Trotz scheinbarem Widerstand gegen Quotenfieber zeigte man Freudenröte über den Erfolg: Binnen vier Wochen frequentierten bereits 10.000 Besucher die bis März dauernde Ausstellung.

Musik der Zukunft - so die hoch komplexe Produktion "Macbeth" - zähle zu den Visionen des nächsten Festivals. Postherbstliche Blüte verspricht Beat Furrers "Begehren" zur Einweihung der Helmut-List-Halle (Premiere: 9. Jänner). Regisseurin und Choreographin Reinhild Hoffmann hob die Nähe des Tanzes zu Musik und inneren Monologen hervor.

Dramaturg Wolfgang Reiter feierte Jelineks "Prinzessinnendramen" als "kleines Festival im Festival". Bei der "Tintentod"-Neufassung sei jedoch "mehr versprochen als eingelöst" worden.

erschienen in:
Kleine Zeitung, 23.11.2002   www.kleinezeitung.at