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   suche   steirischer herbst, 24. Oktober - 24. November 2002


pressespiegel

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In den Netzen der Live-Elektroniker
Eindrücke von den letzten Tagen beim Grazer "Musikprotokoll" - Das Publikum hat sich verweigert
"Steve Beresford, Keyboard", heißt es im Programmheft. Das bedeutet im Fall dieses britischen Musikers aber nicht, dass er auf Instrumenten mit Klaviertasten spielte. Der seriöse Herr im schwarzen Anzug mutiert auf dem Podium zu einem Daniel Düsentrieb der elektronischen Live-Klangbearbeitung. Als Ausgangsmaterial dienen ihm au-ßergewöhnliche Dinge, zum Beispiel ein elektrogetriebener Windfächler. Selbst eine Kaffeetasse wird ein multifunktionales Ding: Der Kaffee weckt die Improvisationsgeister, und das Porzellan macht auf dem Tisch Kratzgeräusche, die sich unmittelbar be- oder verarbeiten lassen.
in: Salzburger Nachrichten, 11.11.2002 

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Ein Musiktheater des Entsetzens
Salvatore Sciarrinos "Macbeth"-Oper beim 'steirischen herbst' in Graz
Graz - Das Grauen schleicht sich auf leisen Sohlen ein. Das Entsetzen artikuliert sich stotternd. Brutales geschieht fast lautlos und lässt die Menschen wie sprachlos zurück. Es ist die Wiederkehr des Immergleichen in ihrer Geschichte: Die Oper Macbeth von Salvatore Sciarrino, die nun beim "steirischen herbst" in Graz ihre österreichische Erstaufführung erlebte.
in: Der Standard, 11.11.2002 

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Annäherung an die Form der Freiheit
Moderne Architektur will Häusern Bewegung verleihen, wie eine Ausstellung in Graz zeigt
Ein Mann steht am Rand einer Klippe und blickt aufs Meer. Plötzlich zeigen sich ungeheure Schaumstreifen. Es ist der grosse Wirbel des Malstroms, den der Dichter Edgar Allen Poe in seinen «Phantastischen Fahrten» beschreibt. Ein Segelschiff wird in den Schlund gezogen. Es hängt wie durch Magie auf halber Höhe im riesigen Wirbel. Dann stürzt es in den Abgrund der kreisenden Wasserwand.
in: Sonntagszeitung, 10.11.2002 

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Der Täter wird zum Opfer
Waagrecht schwebende Figuren verblüffen in Achim Freyers kongenialer Inszenierung von Salvatore Sciarrinos Oper "Macbeth".
Die Sphäre des Übersinnlichen steht quer zur Realität: Wenn Macbeth und Banquo den Prophezeiungen der Hexen lauschen, schweben sie waagrecht über der Bühne. Auch Banquos Geist erblickt Macbeth um 90 Grad gedreht im Raum, der kein Oben und Unten kennt, weil die Welt aus dem Lot geraten ist.
in: Kleine Zeitung, 09.11.2002 

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Verlierer und Sammler
Beim diesjährigen "steirischen herbst" sucht die Kunst erneut nach Frischzellen
Sie stöbert in den Lagern überzeugter Dilettanten, unfreiwilliger Komiker, dermatologisch Auffälliger und der Obdachlosen des postkommunistischen Russland.
in: Der Standard, 09.11.2002 

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