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   suche   steirischer herbst, 24. Oktober - 24. November 2002


pressespiegel

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Wer fremd ist, wird nicht beachtet und ist nicht da
Fassetten der Fremdheit und Fremdenfeindlichkeit zeigte die Grazer Autorenversammlung bei einer Lese-Performance in Mürzzuschlag.
Fünf Autoren suchten ein Publikum - und fanden eines, wenngleich ein spärliches. Günter Eichberger, Wilhelm Hengstler, Martin G. Wanko, Monika Wogrolly und Robert Wolf, Mitglieder der Grazer Autorenversammlung, boten im Kunsthaus Mürzzuschlag im Rahmen des steirischen herbsts eine Lese-Performance. "Lob der Xenophobie" lautete der Titel, passend zum herbst-Thema "Fremdheit".
in: Kleine Zeitung, 15.11.2002 

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Stoffliches in Atmosphäre wandeln
Ein überzeugendes Plädoyer für die Kraft der Malerei ist Eugen Heins "herbst"-Kollektion. Dreizehn Ölbilder aus der Werkstatt des gelernten Architekten fügen sich zu einem grandiosen, aber an keiner Stelle platt auftrumpfenden Panorama, an dem Sattsehen kaum möglich ist.
in: Kleine Zeitung, 15.11.2002 

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Plüschbar, Plastik und Cole Porter
Beim "musikprotokoll" in Graz etablierte sich der Laptop als Tonwerkzeug
Graz - Barmusik von Musikern, die sonst nie Barmusik spielen, eine Sängerin, die keine ist, sondern im Brotberuf Konzeptkunst nachgeht, und deren Stimme die Geschmeidigkeit eines dürren Astes und die Wärme eines Kühlschranks verströmt. Das alles in einer Plüschbar mit Plastikfauteuils: das Grazer musikprotokoll endete so, wie es vor einer Woche begann, mit einem Programmpunkt, der das Motto, die Unschärferelation, in ästhetisches Niemandsland übersetzte.
in: Der Standard, 14.11.2002 

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Unverbildeter Blick
"Ground zero", ein Projekt des Jugendmusikfestes Deutschlandsberg, thematisiert literarisch, musikalisch und optisch den 11. September.
Die Ereignisse des 11. September brachen mitten in die Probentermine des vorigen Jugendmusikfestes ein. Und Regisseur Hans Hoffer erkannte rasch, dass betroffenes "Schweigen ein Privileg der Erwachsenen ist. Kinder brauchen das Gespräch und die Beschäftigung." So entstand schon damals die Idee für das "steirische herbst"-Projekt "ground zero", das sich nicht anmaßen will, das schreckliche Ereignis zu bewältigen, sondern - so Hoffer - "die damit verbundenen Fragestellungen auf ästhetische Weise und mit dem Mittel der Kunst fortzusetzen und damit erträglicher zu machen".
in:

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Musikalisch fulminanter "Macbeth"
Im Grazer Schauspielhaus zeigt der "Steirische Herbst" das brandneue Sciarrino- "Macbeth"-Musiktheater.
Der sizilianische Komponist Salvatore Sciarrino zählt zu den bedeutendsten wie undogmatischsten Repräsentanten zeitgenössischer Musik. Dementsprechend nachhaltig fielen heuer internationale Reaktionen auf die Welturaufführung seiner italienisch gesungenen Oper "Macbeth" in Schwetzingen aus. Bei der Übernahme der Produktion leistete sich der "Steirische Herbst" die kapitale Unterlassung, auf die Einblendung deutscher Übertitel zu verzichten. Eine Katastrophe für die Aufnahmebereitschaft des Publikums: wohlwollende, aber tiefste Ratlosigkeit nach zwei Stunden als bitteres Fazit.
in: Die Presse, 14.11.2002 

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