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   suche   steirischer herbst, 24. Oktober - 24. November 2002


pressespiegel

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Die Macht in einer verrückten Welt
Starkes neues Musiktheater in Graz: Salvatore Sciarrinos "Macbeth"
In diesem Wunderraum geschehen irreale Dinge. Achim Freyer hat ihn sich ausgedacht. Wir schauen einen Tunnel entlang. Oder ist es ein Schacht? In dem sich nach hinten stark verengenden Trichter kann jede Seite auch Standfläche und somit Spielebene sein. Freyer hat sich raffiniertunsichtbare Haltevorrichtung für die Sänger einfallen lassen, so dass sie plötzlich durch einen Bogen vom Plafond auftreten und auf der linken Wand zu "stehen" scheinen. Die Welt wird verrückt, so wie Macbeth in diesem eindrucksvollen Musiktheater von Salvatore Sciarrinos verrückt wird.
in: Salzburger Nachrichten, 09.11.2002 

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Interessant ist, was abweicht
Der "steirische herbst" in Graz versucht auch mit den Mitteln der Kunst dem Festival-Motto "Fremdkörper" nachzugehen
Eines muss man Peter Oswald, dem Intendanten des "steirischen herbst" lassen: Der dieses Jahr als Leitmotiv gewählte Begriff des Fremdkörpers ist so diffus wie die Inszenierung, der er oberflächlich ein attraktives Gran Widerständigkeit beifügt. Und so wurde in den Eröffnungsansprachen der Wert und die Bedeutung des Fremdkörpers Kunst für die Entwicklung einer Gesellschaft im allgemeinen betont, starke Worte dafür gefunden, dass etwa die Architektur nicht der Schoßhund des Großkapitals sein dürfe und eindringlich davor gewarnt, das Fremde etwa zu instrumentalisieren.
in: Frankfurter Rundschau, 7.11. 2002 

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Macbeth - einmal nicht von Verdi
"Macbeth", Shakespeares blutrünstiges Königsdrama, hat nicht nur Verdi zu einer Oper inspiriert. Auch der zeitgenössische
"Macbeth", Shakespeares blutrünstiges Königsdrama, hat nicht nur Verdi zu einer Oper inspiriert. Auch der zeitgenössische italienische Komponist Salvatore Sciarrino hat sich mit dem Stoff beschäftigt. Heute erlebt seine Oper ihre österreichische Erstaufführung.
in: ORF.ON, 7.11.2002 

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Unter dem Auge, am existenziellen Rand
Ikonografien von heute: Boris Mikhailov und Mark Wallinger machen (sich) Bilder von der Existenz des Menschen zwischen Fleisch und Geist.
in: Kleine Zeitung, 07.11.2002 

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Modelle der Selbstinszenierung
Als subtiler Gegenpart zu dem Mainstream Programm des Festivals steirsc[:her:]bst erforscht die von Maia Damianovic kuratierte Ausstellung "Enactmenmts of the Self" die Befindlichkeiten einer Gesellschaft, in der die Differenz zwischen künstlerisch interventionistischen und realen Formen öffentlicher Repräsentanz anscheinend nur schwer lokalisierbar ist.
in: artmagazine, 07.11.2002 

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