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   suche   steirischer herbst, 24. Oktober - 24. November 2002


pressespiegel

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Auf der Reise
Die Bilderflut der vergangenen Jahrzehnte erforderte eine erhöhte Konzentration auf visuelle Formen der Signifikation, die sich im Rahmen einer Dialektik von Identität und Differenz manifestieren. Während zahlreiche Differenzhypothesen die negativen Konnotationen der "Andersheit" zu entkräftigen versuchen, existieren in einem soziokulturellen Kontext nach wie vor jene Modelle von Fremdheit, die aufgrund fehlender Reflexionsansätze zu Konfliktsituationen führen.
in: artmagazine.cc, 07.11.2002 

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Zaha darf alles
"Graz darf alles": Die Architekturaustellung "Latente Utopien" im Landesmuseum der Stadt
Zur Eröffnung des Kulturfestivals "steirischer herbst" präsentiert sich eine Architektur, die wenig mit der bekannten "Grazer Schule" gemein hat, mehr dagegen mit dem Motto des Festivals "Fremdkörper". Unter der Leitung von Peter Oswald ist in diesem Jahr Architektur zum Schwerpunkt gemacht worden, da lag es nahe, dass zur Eröffnung der bekannteste Architekt des Landes sprach: Wolf D. Prix von Coop Himmelb(l)au. Er warnte vor den Folgen fremdenfeindlicher Kulturpolitik, die Österreich "vom Schlaraffenland zum Land am Rand des Schlafes" treibe. Gleichzeitig beglückwünschte er Graz zu dieser Ausstellung und zum Bau des blobartigen Kunsthauses der Briten Peter Cook und Colin Fournier, denn, so Prix: "Beides wäre in Wien nicht möglich gewesen."
in: Frankfurter Rundschau, 06.11.2002 

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Salvatore Sciarrinos neueste Oper erstmals in Österreich
Alles Irreale findet in Achim Freyers Inszenierung in der Horizontalen statt
Waagrecht schweben Macbeth und Banquo über der schwarz-weißen Bühne des Schauspielhauses und nehmen die Prophezeiung der Hexen entgegen. Shakespeare als Ausgangspunkt Bei den Schwetzinger Festspielen wurde die Oper Macbeth von Salvatore Sciarrino uraufgeführt, beim steirischen herbst 2002 (7., 8. und 9. Nov.) wird sie erstmals in Österreich zu erleben sein.
in: ORF.XTRA, 5.11.2002 

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Scharfe "Short Cuts" und "Endmoränen"
"Wer erzählt, lebt" lautet der durchaus spannend klingende Titel des diesjährigen "herbst"-Literaturzyklus. Hier erste "Lebenszeichen".
"Stimmen und Texte einer Literatur der Existenz" wird Kurator Thomas Kraft, Literaturkritiker und Ausstellungsmacher aus München, in einem längeren Lesungs-Zyklus beim "steirischen herbst" im Forum Stadtpark präsentieren. Die ersten Wortmeldungen gab es am Wochenende im Grazer Forum Stadtpark.
in: Kleine Zeitung, 05.11.2002 

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Theorie, in Musik übersetzt
Das "musikprotokoll" ging der "Unschärferelation" nach
Graz - "Die unvermeidliche Unbestimmtheit des Anfangszustandes verhindert eine exakte Vorausberechnung künftiger Bewegungen eines Teilchens." Diese aus der Heisenbergschen Unschärferelation folgende Erkenntnis stand in Graz Pate für ein musikalisches Programm, das dieses bahnbrechende Postulat auf die Produktion wie auf die Rezeption von heutiger Musik zu übertragen versuchte:
in: Der Standard, 4.11.2002 

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