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   suche   steirischer herbst, 24. Oktober - 24. November 2002


steirischer herbst 2002
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Der Tod und das Mädchen I-III
Drei Prinzessinnendramen von Elfriede Jelinek
Österreichische Erstaufführung
Regie I     Brigitte Landes
Regie II     Marc von Henning
Regie III     Ruedi Häusermann
Bühnenbild     Magdalena Gut
Ort   Schauspielhaus Graz
Premiere   26. 10. 2002, 19 Uhr
Weitere Aufführungen   27., 29. 10. und 13., 14., 16., 20., 22. 11. 2002, jeweils 19 Uhr
 
Koproduktion    steirischer herbst und Schauspielhaus Graz


Die Märchenmotive aufgreifenden Dramolette Elfriede Jelineks umkreisen auf höchst raffinierte Weise die Themen Wahrheit, Politik und Kunst. Gleich im ersten Teil - einer Paraphrase auf Schneewittchen - geht es ums Ganze: Das Mädchen und der Tod philosophieren über das Wahre, Gute und Schöne, auf das man sich in der Kunst immer wieder beruft, um sofort bei gegenteiligen Beweisen in Berufung zu gehen. Im zweiten Teil knüpft die Autorin an das Dornröschen-Motiv an, um einen metaphorischen Blick auf unsere Gesellschaft, auf Österreich, zu werfen. Unverkennbar geht es hier nämlich auch um das “kleine, dicke, hübsche, harmlose Land, das vom Prinzen Haider wachgeküsst wird" (Jelinek). Im dritten Dramolett schließlich - das Helmina von Chezys Stück Rosamunde paraphrasiert, für das Franz Schubert 1823 die Bühnenmusik geschrieben hat - versucht Elfriede Jelinek ihre Existenz als Schriftstellerin zu fassen. Es verhandelt nicht zuletzt auch die Unmöglichkeit, mit künstlerischen Mitteln angemessen auf die gesellschaftlichen und politischen Zumutungen zu reagieren und schließt somit mit autobiographischen Reflexionen den Kreis der zuvor allgemein diskutierten Themen: Wahrheit, Politik und Kunst.

Karten: 2,50 - 27,50 €, ermäßigt: 2,50 - 13, 75 €


Subprojekte

Dramaturg Wolfgang Reiter zum Stück

Credits
Karten Online

 
Partner:
Grazer Stadtwerke   |